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Liebe Grüße

Jasmin

 

 

Printausgabe 07.12.2021

Taunus Zeitung

Winterwunderland im Kurtheater

Bad Homburg: Nach einem Jahr Pause wieder eine Vorstellung der Ballettschule W. Oremek-Reeves

„Weihnachtssterne“ hatte Jasmin Reeves die diesjährige Aufführung der Ballettschule W. Oremek-Reeves betitelt. Ein Synonym für den Zauber, der für Klein und Groß mit dem Fest verbunden ist, wozu für hiesige Ballettfreunde auch die Matineè am zweiten Adventssonntag gehört.

Natürlich war jede der bislang 53 Aufführungen in der 55-jährigen Gesichte der Ober Eschbacher Ballettschule eine logistische und organisatorische Herausforderung. Doch dieses Jahr hatten Jasmin Reeves, ihre Mutter Waltraud Oremek-Reeves und ihre Helfer ein Zigfaches an Arbeit – ganz abgesehen von Choreografie, der Musik, den Kostümen und dem Bühnenbild.

Nach der kompletten Absage im letzten Jahr sollte für die 75 Elevinnen jetzt unbedingt eine Aufführung möglich gemacht werden: „Wir setzten Himmel und Hölle in Bewegung, wir gehen auf die Bühne!“, entschied Jasmin Reeves vor drei Monaten.

Was dann folgte, war indes ein ständiges Hin und Her, was die Vorschriften und Bestimmungen anging. Erst war von 3G die Rede, dann von 2G, dann wollte man wegen neuer Regeln im Zuschauerraum eine Veranstaltung auf zwei Vorführungen aufteilen, was aber aufgrund der fehlenden Feuerwehrleute im Kurhaus nicht möglich war. Schließlich hieß es: nur noch 372 Zuschauer, und die mussten kurzfristig auch noch einen 2G-plus-Schnelltest nachweisen.

„Ein kleines Stück Normalität“

Dass die Platzkarten derjenigen, die überhaupt noch eine Karte bekommen hatten, aufgrund der Abstandsregeln ihre Gültigkeit verloren hatten, war für einige wenige schwer zu akzeptieren, doch irgendwie ruckelte sich auch das zurecht, und pünktlich um 11 Uhr öffnete sich der Vorhang für die „Weihnachtssterne“. Einmal tief durchatmen (durch die Maske, versteht sich) und knapp zwei Stunden Vorweihnachtstradition genießen.

Unter klassischen Melodien wie der „Nussknacker“-Suite oder „Schwanensee“, aber auch mit modernen oder volkstümlichen Weihnachtsliedern setzten die Tänzerinnen zwischen dreieinhalb und 55 Jahren in vier Szenen alles um, was wir seit Kindertagen mit Weihnachten verbinden: zarte Schneeflocken, Schlittschuhläufer, Schneemänner und -frauen im Winterwunderland; Puppen, Stofftiere, Soldaten, Harlekins in der Elfenwerkstatt. Durch die Weihnachtsbackstube tanzten Zuckerbäcker mit Lebkuchen, Makronen, Liebesäpfeln, glitzernden Streuseln, winzigen Zuckerperlen, kleinen Früchtchen und stibitzende Mäuschen. Im finalen Teil kamen alle nochmals zusammen auf die Bühne, um den Geist der Weihnacht choreografisch und musikalisch umzusetzen sich nach dem wunderschönen Schlussbild den wohlverdienten Applaus abzuholen.

Die Freude darüber, dass die kleinen und größeren Tänzerinnen nach zwei Jahren endlich wieder auf der Bühne stehen durften, war riesig. Und so waren die Blumensträuße für Jasmin Reeves und ihre Mutter Waltraud Oremek in diesem Jahr noch größer, der Applaus noch länger und die Rührung der beiden noch größer. „Es war ein kleines Stück Normalität, für das es sich wirklich zu kämpfen gelohnt hat“, so die erschöpfte, aber glückliche Jasmin Reeves nach dieser besonderen Vorstellung. Ihr besonderer Dank gilt auch den rund 20 Helferinnen und Helfern im Hintergrund.

-Monika Melzer-Hadji-

 

 

 

 

 

Letzte Änderung: 15.01.2022